| 07.08.2011 um 10:26 Uhr | Eintrag bei: washington96 (User) |
Mimichen - eine Katze allein auf weiter Flur und wie die neue Mitbewohnerin kam
Nun gab es nur noch Mimichen und uns.
Mimichen war goldig mit unserem Sohn, zu keiner Zeit hatte ich bedenken, das Mini-Menschenkind mit der Katze alleine zu lassen.
Mimi schien sehr glücklich und zufrieden mit der alleinigen Aufmerksamkeit. Nicht mehr teilen zu müssen, mit dem zugelaufenen Kätzchen.
Die Jahre vergingen und im Sommer 2009 kamen Bekannte auf uns zu und baten uns deren Katze Minna zu übernehmen.
Wir taten uns nicht leicht mit der Entscheidung übernahmen jedoch die sympatische und und bildhübsche Katze.
Allerdings mit der Option, sie zurückzugeben, wenn Mimi nicht glücklich wäre.
So zog Minna im Sommer 209 bei uns ein.
Ich kann mich heute nicht mehr erinnern, wie Mimichen reagierte.
Aber die Schimpferei kann nicht so sehr schlimm gewesen sein.
Mimichen lebte noch ein paar Wochen, dann ging auch sie über die Regenbogenbrücke.
Es schien, dass sie nur auf Ihre Nachfolgerin gewartet hätte.
Unser Tierarzt schläferte sie - genau wie Tigerle zwei Jahre zuvor - bei uns zu Hause ein.
Ich erinnere mich wie heute.
Es war spät.
Ich rief ihn gegen 21.30 Uhr an, dass sich Mimi nicht gut anhörte, sie schnorchelte laut beim atmen, ein richtiges Rasseln, der Atem ging schnell, die Katze wirkte apatisch.
Er versprach zu kommen.
Mimichen bat nach draußen zu dürfen. Ich beschloss, Ihr diesen Wunsch nicht zu verwehren. Sie wollte nur auf Ihren Lieblingsplatz auf der Terasse.
Dort legte sie sich ins Körbchen und wartet gemeinsam mit mir auf den Tierarzt.
Die Entscheidung fiel schnell. Es war Zeit für Ihren letzten Weg. |
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